Lebenslauf

 

Bildungsweg:

Wolfgang Bünten, Tenor, geboren in München, begann seine musikalische Laufbahn im Tölzer Knabenchor, bei dem er als Sopranist Bühnen- und Schallplattenerfahrung sammeln konnte (1. Knabe in der "Zauberflöte" an der Bayerischen Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen). Nach dem Stimmbruch studierte er Gesang an der Münchner Musikhochschule und erhielt kontinuierlich Gesangsunterricht bei namhaften Lehrern (z.B. Gianni Raimondi und James King).
Ab 1986 begann er mit kirchenmusikalischen Aktivitäten im Raum München. Zahlreiche Liederabende und Konzerte folgten in den USA, in der Schweiz und in Österreich.
Er spricht fließend Englisch und Italienisch und hat sich Französischkenntnisse angeeignet.
1991 gehörte er zu den Preisträgern des Meistersinger-Wettbewerbs in Nürnberg, 1993 zu den Finalisten des Placio-Domingo-Wettbewerbs in Paris.

 

Tätigkeiten:

Theater:

In der Spielzeit 1991/92 war er  Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Am gleichen Haus debütierte er als Arturo in Donizettis "Lucia di Lammermoor" an der Seite von Edita Gruberova.
In der Saison 1992/93 sang er in Augsburg als Ensemblemitglied des Stadttheaters den Ernesto in "Don Pasquale" und den Tamino in der "Zauberflöte".
1993 folgte ein Festengagement am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Hier übernahm er die Partien des Fenton in "Falstaff", des Tom Rakewell in "The Rake's Progress", des Zarewitsch, des Rodolfo in "La Boheme" und des Nemorino in "Der Liebestrank".
Von 1995 an war Wolfgang Bünten freischaffend tätig. Er war mit der "Zauberflöte" (Tamino) Gast an folgenden Häusern: Stuttgart, Wiener Staatsoper, Straßburg, Zürich, Berlin - Deutsche Oper, Köln, Bonn (Jürgen Rose - Neuinszenierung) und Brüssel
2002 debütierte er außerdem in der Partie  des Cavaradossi („Tosca“) am Stadttheater Klagenfurt und des Arturo („I Puritani“-Bellini) am Badischen Staatstheater Karlsruhe
Von 19992006 war er Ensemblemitglied der Oper der Stadt Köln. Dort sang er unter anderem den Rinuccio in „Gianni Schicchi“, den „Traviata“ - Alfredo und den Werther, den „Rigoletto“- Herzog, den Tamino, den Nemorino in „Der Liebstrank“ und den Don José in „Carmen“.

Konzert:

Als Konzertinterpret (Verdi: Requiem, Mahler: Lied von der Erde, Janacek: Glagolitische Messe, Beethoven: Missa Solemnis, Neunte Sinfonie, Bruckner: Te Deum) konnte man ihn u.a. in München, Stuttgart, Dresden, Leipzig, Bern, Genf, Zürich, Festtage Luzern, London, Wien, Amsterdam, Lissabon, Paris, Ferrara, Genua, Neapel hören.

Unter anderem sang er mit Pierre Boulez, Bruno Weil, Michael Gielen, Armin Jordan, Roger Norrington, Eliahu Inbal, Dimitri Kitajenko, Carlo Maria Giulini, Riccardo Muti, Manfred Honek, Peter Schneider, Wolfgang Sawallisch, Ralf Weikart, Jeffrey Tate, Evelino Pido und Adam Fischer.